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Bildungspolitik

«Das zentrale Problem liegt nicht am Ziel der inklusiven Schule, sondern in der inkonsequenten Umsetzung.»

Beat Schwendimann, Leiter Pädagogik LCH, «Tages-Anzeiger», 27.3.24

Annemarie Schnidrig und Claudia Hagmann, Co-Präsidentinnen des Lehrerinnen- und Lehrervereins Obwalden.
Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Obwalden wendet sich im Rahmen des Aktionsplans «Bildungsqualität sichern» mit vier Forderungen an die Politik. Am 22. Mai soll die Petition im Rathaus in Sarnen übergeben werden.
Nationalrätin Sibel Arslan im Nationalratssaal beim Fotografieren.
| Bundesparlament
Wer sich für die Jugendarbeit engagiert, soll Anrecht auf zwei Wochen unbezahlten Urlaub haben. Dies hat das Bundesparlament entschieden. In anderen Geschäften zeigte es sich weniger jugendfreundlich, etwa beim Schutz vor Tabakwerbung.
Eine Frau überreicht Standesvizepräsidentin Silvia Hofmann ein gerolltes Papier. Um sie herum stehen mehrere Frauen und Männer.
Der Verband Lehrpersonen Graubünden hat eine Petition eingereicht. Er fordert eine Überarbeitung der geplanten Revision des Schulgesetzes. Diese würde die Anstellungsbedingungen von Lehrpersonen verschlechtern.
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Petitionsübergabe in Schwyz.
| Aktionsplan Bildungsqualität
Im Rahmen des Aktionplans Bildungsqualität haben Lehrerinnen und Lehrerinnen im Kanton Schwyz der Regierung eine Petition übergeben.
Stähli steht vor einem Amtsgebäude.
Der Schwyzer Bildungsdirektor Michael Stähli sieht sich mit Forderungen von Lehrerinnen und Lehrern konfrontiert. Er bezieht Stellung und spielt den Ball gar zurück: Berufsverbände müssten ihre Position klären und mithelfen, das Berufsbild zu stärken.
Stefan Wittwer, Geschäftsführer Bildung Bern, präsentiert die Initiative der Öffentlichkeit. Foto: Barbara Bissig
Die Bildungsqualität in der Verfassung verankern: Dieses Ziel möchten kantonale Bildungsverbände mit ihren kürzlich lancierten Initiativen erreichen. Dazu ist in den kommenden Monaten Unterschriften sammeln angesagt.
Lehrling mit Schweissbrille beim Schweissen
Im Sommer 2024 könnten Lehrlinge mit laufendem Asylverfahren oder ohne Papiere dank Lockerungen eine Perspektive erhalten. Gleichzeitig hätten Lehrbetriebe mehr Planungssicherheit. Bisher führten abgewiesene Anträge oft zum Lehrabbruch.
Eine Betreuerin spielt mit Kindern.
Mit rund 700 Millionen Franken jährlich soll der Bund Eltern unterstützen, die ihre Kinder familienextern betreuen lassen. Nach der Zustimmung im Nationalrat gerät die Vorlage nun in den Gegenwind. Die befürwortende Allianz ist konsterniert.
junge Frau hält sich ein geöffnetes Buch vor den Kopf.
| Zum Entscheid des Bundesparlaments
Wollen Berufsmaturandinnen und ­-maturanden studieren, fehlen ihnen oft noch grundlegende Fähigkeiten. Eine Studie bekräftigt die Zweifel am erleichterten Zugang zu Pädagogischen Hochschulen, den das Bundesparlament nun abgelehnt hat.
Nationalrätinnen und Nationalräte während der Sommersession 2023 im Nationalratssaal
| Session Bundesparlament
Kurzarbeit soll die Berufsbildung nicht gefährden. Dafür sprach sich in der Sommersession der Ständerat aus. Mehr als Bildungspolitik trieb das Parlament die Altersvorsorge um. Ein Rentenalter 66 fiel in beiden Räten durch. Der Höhepunkt der Session fand für einmal aber vor dem Bundeshaus statt.
Nationalrat Matthias Aebischer im Nationalratssaal in Bundeshaus in Bern im Gespräch
| Frühjahrssession Bundesparlament
Für den Nationalrat reicht die Berufsmatura aus, um an einer Pädagogischen Hochschule zu studieren. Der LCH wehrt sich dagegen. Und weitere Bildungsthemen aus der Frühjahrssession des Bundesparlaments.
| KEIN «PROFESSIONAL MASTER»
Die höhere Berufsbildung erhält keinen Bachelor- und Masterabschluss. Der Ständerat hat die entsprechende Motion abgelehnt. Die Titel bleiben damit Fachhochschulen und Universitäten vorbehalten.