Bildungsbericht 2026

Dieselbe Leistung schlechter bewertet

Ob mit Noten oder in Worten, Lehrpersonen bewerten nicht alle Kinder nach demselben Massstab. Verzerrte Bewertungen beeinflussen deren Chancen. Abhilfe schaffen können vergleichende Tests und ein geschärftes Bewusstsein.

Mann in Anzug, sitzend
Kommentar

Mit dem Bildungsbericht allein ist noch nichts gewonnen

Das Zusammentragen von Daten ist erst der Anfang eines Bildungsmonitorings. LCH-Geschäftsleitungsmitglied Beat A. Schwendimann betont, Analyse und Evaluation seien ebenso wichtig – etwa zu den Spätfolgen des Lehrpersonenmangels. 

Ein elfjähriger Junge liegt in einem Spitalbett.
Auf Besuch in der Spitalschule

Lernen trotz allem

Für viele kranke Kinder bringt die Spitalschule ein Stück Normalität und Struktur in einen bewegten Alltag. Ein Besuch im Inselspital Bern.

Kind lernt Schreiben
Manifest

«Wendepunkt Bildung» fordert Kurskorrektur in der Volksschule

Eine Gruppe von arrivierten Bildungsexpertinnen und -experten will die Volksschule umgestalten. Die integrative Schule sei gescheitert, die Qualität der Bildung in Gefahr.

Morcote vom See aus betrachtet.
BILDUNGSPOLITIK

Tessiner Regierung will Selektion abschaffen

Nach einem zweijährigen Testlauf steht für den Tessiner Regierungsrat fest: Der Verzicht auf Leistungsstufen in der Sekundarschule hat positive Auswirkungen für die Schülerinnen und Schüler. Ab 2032 soll mit der Selektion Schluss sein.

BILDUNG SCHWEIZ ist die Zeitschrift des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz. Als Verbandsorgan informiert das Fachmagazin monatlich über aktuelle Entwicklungen aus Pädagogik, Bildungspolitik und Bildungsforschung sowie über die Arbeit des LCH.

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Es gibt verschiedene Gründe dafür, ein Kind vom Sportunterricht dispensieren zu lassen. Meistens klärt ein ärztliches Attest, ob das Anliegen gerechtfertigt ist. Bei religiösen Gründen wird es aber komplexer.
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| SPIELEN UND ENTDECKEN
Die Stadt St. Gallen lässt sich auf dem sogenannten Spielweg erkunden – allwettertauglich, öffentlich und kostenlos. Dank Anleitungen im Internet können viele Spiele auch anderswo umgesetzt werden.
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Am Sulzbach im Klanton Glarus lockt ein Outdoor-Abenteuer: Schulklassen können dort zum Beispiel lernen, Seile über den Bach zu spannen. Stehen Brücke und Seilbahn einmal, lassen sie sich gleich ausprobieren.
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Der Begriff Fehlerkultur weckt falsche Hoffnungen – Je urbaner das Umfeld, desto eher soll der Nachwuchs ins Gymnasium – Entwarnung: Die Sprachkompetenz der Jugend ist nicht in Gefahr – Elternräte können mehr als Kuchen backen
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Urteile zu Gewaltvorwürfen an Schulen sind selten. Doch es gibt sie: Ein Vater drohte einer Schule mit einem Amoklauf. Er wurde dafür verurteilt. Für unschuldig befanden Richter hingegen eine Lehrerin, der Eltern einen zu strengen Unterricht vorgeworfen hatten.
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Das Programm ChatGPT schreibt überzeugende Texte. Die sind zwar nicht immer frei von Fehlern, im Unterricht eröffnet der Bot dennoch neue Möglichkeiten – zum Beispiel im Begleiten des Schreibprozesses.
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Ein Teenager steuert einen Gabelstapler.
Bildung Schweiz berichtete letztes Jahr darüber, wie sich vier Jugendliche an den SwissSkills über Lehrberufe informierten. Inzwischen haben die jungen Leute Schnupperlehren besucht. Wo stehen sie heute? Haben sich ihre Berufswünsche bestätigt oder verändert? Bildung Schweiz hat bei den Jugendlichen nachgefragt.
Jugendliche steht am Geländer und blickt auf die Stadt hinunter.
Für viele Eltern gilt das Gymnasium als Königsweg. Entsprechend hoch ist der Druck auf Kinder und Lehrpersonen – vor allem, wenn Erwartungen enttäuscht werden. Das birgt Konfliktpotenzial.

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