Es ist zunächst ein erfreuliches Bild, das die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Studie zeichnen: Die Schweiz zählt gemäss Medienmitteilung der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) weiterhin international zu den leistungsstärksten Ländern.
So liefern Schweizer Jugendliche beim Lesen Ergebnisse, die mit 470 Punkten über dem Durchschnitt von 461 Punkten liegen. Der Unterschied ist signifikant. Doch ist die Lesekompetenz der Schweizer Schülerinnen und Schüler seit Jahren rückläufig.
Grosse Unterschiede beim Lesen und in Mathe
Insbesondere fällt in der Lesekompetenz die grosse Spannweite auf: In der Schweiz besteht eine grosse Differenz zwischen den leistungsschwächsten und leistungsstärksten Jugendlichen beim Lesen – nur Deutschland und Luxemburg weisen hier eine noch grössere Spannweite auf. Die übrigen OECD-Länder weisen eine Differenz aus, die mit durchschnittlich 264 Punkten tiefer ist als jene der Schweiz mit 279 Punkten.
