Projekte an Schulen gekonnt leiten

Schulen sind voller Projekte. Es braucht mehr als eine gute Planung, um ein Projekt gekonnt zu leiten. Der neu konzipierte CAS «Projekte in Schulen leiten» der PH Bern zeigt, wie Projektmanagement an Schulen gelingt.

«Der CAS vermittelt nicht einfach Methoden, sondern ein Grundhandwerk.» Martina Arioli, Studienleiterin CAS Projekte in Schulen leiten. Foto: Lisa Peter

Ein neues Lehrmittel einführen, eine Projektwoche organisieren, ein Lernatelier aufbauen: Martina Arioli, Studienleitern des CAS, erklärt im Interview was Lehrpersonen und Schulleitungen beim Projektmanagement unterstützt.

Weshalb braucht es einen CAS für Projektmanagement?

Martina Arioli: Lehrpersonen arbeiten häufig an Projekten oder übernehmen Projektleitungsaufgaben, ohne dies unbedingt so zu benennen. Das Besondere bei Projekten an Schulen: Ressourcen sind knapp, Projektarbeit läuft neben der Haupttätigkeit und unterschiedliche Anspruchsgruppen bringen verschiedene Erwartungen ein. Genau hier kann Projektmanagement Orientierung geben.

Wann lohnt sich ein bewussteres Vorgehen?

Sobald ein Vorhaben einmalig ist, ein klares Ziel verfolgt, zeitlich begrenzt ist und mehrere Personen beteiligt sind. Wenn das Kollegium, die Schulleitung oder weitere Anspruchsgruppen mitwirken und Ressourcen benötigt werden, hilft eine strukturierte Planung.

Heisst das nicht vor allem: mehr Aufwand und mehr Papier?

Im Gegenteil. Projektmanagement sollte Arbeit erleichtern. Es geht nicht darum, möglichst viele Methoden oder Dokumente einzusetzen. Entscheidend ist, die passenden Instrumente zu wählen. Schon eine kurze Klärung zu Beginn kann viel bewirken: Was wollen wir erreichen? Wer ist beteiligt? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung? Wer entscheidet was?

Im CAS arbeiten die Teilnehmenden an einem eigenen Projekt. Weshalb?

Damit das Gelernte unmittelbar in den Berufsalltag fliesst. Die Teilnehmenden bringen ein aktuelles Projekt mit und entwickeln es während des CAS weiter. So entsteht ein doppelter Nutzen: Sie bilden sich weiter und bringen gleichzeitig ein konkretes Vorhaben voran. Auch der Austausch in der Gruppe ist wichtig, weil die Teilnehmenden von unterschiedlichen Projekten und Erfahrungen lernen.

Und was bleibt nach Abschluss des Projekts?

Mehr Handlungssicherheit. Die Teilnehmenden sollen bei einem neuen Vorhaben schneller einschätzen können: Fragen müssen zuerst geklärt werden? Und welches Instrument hilft tatsächlich weiter? Diese Kompetenzen sind auch ausserhalb klassischer Projekte nützlich – etwa bei Unterrichtsplanung, Klassenanlässen oder Lernprojekten. Sie helfen, Prioritäten zu setzen, Aufgaben zu strukturieren, Termine zu koordinieren und Ressourcen realistischer einzuschätzen.

Projektmanagement als Entlastung im Berufsalltag?

Genau. Der CAS vermittelt nicht einfach Methoden, sondern ein Grundhandwerk, das Lehrpersonen und Schulleitungen in unterschiedlichen Situationen nutzen kann.

KONTAKT:
Pädagogische Hochschule PHBERN
Institut für Weiterbildung und Dienstleistung
Weltistrasse 40
3006 Bern

Der Lehrgang startet im Frühling 2027. 

Mehr Informationen:
www.phbern.ch
weiterbildungslehrgaenge.iwdnoSpam@phbern.noSpamch

Dieses Advertorial wurde von der PH Bern erstellt. Hier geht es zu den Richtlinien von BILDUNG SCHWEIZ für Advertorials: www.bildungschweiz.ch/mediadaten/richtlinien-fuer-advertorials 

Autor
PH Bern

Datum

01.10.2026