Bislang ist das Berufsfeld der Schulassistenzen nur wenig formalisiert. Dies, obwohl ihre Rolle immer wichtiger wird. Eine Professionalisierung ist darum dringend notwendig. Das Praxishandbuch «Potenzial Schulassistenz» leistet einen wichtigen Beitrag zu diesem Prozess. Die Autorinnen Denise Da Rin und Adina Baiatu, beide an der pädagogischen Hochschule Zürich tätig, veröffentlichten das Werk 2025 in einer zweiten, erweiterten und aktualisierten Auflage im Hep Verlag.
Ihnen ist damit ein zentrales Werk für Schulassistenzen, Lehrpersonen und Schulleitungen im Schweizer Bildungssystem gelungen. Das Buch positioniert sich als praxisorientiertes Nachschlagewerk, das aufzeigt, wie multiprofessionelle Zusammenarbeit gelingen und der Einsatz von Schulassistenzen lernwirksam gestaltet werden kann. Sie definieren die Rollen so, dass professionelle Grenzen zwischen pädagogischer Verantwortung und assistierender Unterstützung dabei nicht verwischt werden.
Von der Theorie zur Praxis
Das Handbuch folgt einer logischen Gliederung. So wird im ersten Teil grundlegend geklärt, welche Rolle und Funktion die Schulassistenzen übernehmen. Anhand kantonaler Empfehlungen werden die zwei zentralen Handlungsfelder – Unterricht und Schule – mit ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen präzise definiert.

